Agrarrohstoffe
Geprüftes Agrarangebot aus 14 afrikanischen Märkten.
Die Plattform deckt die wichtigsten afrikanischen Agrarexporte ab, von Kaffee und Sesam bis zu Frischware und Gewürzen. Die Ware wird nach internationalen Standards klassifiziert, auf mehreren Stufen unabhängig geprüft und über strukturierte Verträge mit treuhänderischer Zahlungsfreigabe gehandelt.
Rohstoffabdeckung
Auf der Plattform aktive Warengruppen.
- Kaffee
- Arabica (gewaschen und natürlich) und Robusta aus Uganda, Äthiopien, Kenia, Tansania, Ruanda und der DR Kongo. Klassifiziert nach ICO-Standards. SCA-Cupping-Bewertungen sind Teil der Qualitätsspezifikation.
- Ölsaaten und Hülsenfrüchte
- Sesam, Sojabohnen, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, grüne Mungbohnen, Kichererbsen, Straucherbsen, rote Kidneybohnen. Bezogen aus Äthiopien, Tansania, Uganda, Mosambik und Nigeria.
- Frischware
- Avocados, Mangos, Passionsfrüchte, Ananas, grüne Bohnen, Chilis. Klassifiziert nach UNECE-FFV-Standards. Pflanzengesundheitliche Zertifizierung ist in den Exportablauf eingebunden.
- Gewürze und Aromen
- Vanille, Kardamom, Nelken, Ingwer, Kurkuma, getrockneter Hibiskus. Aus Madagaskar, Tansania, Uganda und Nigeria.
- Getreide
- Mais, Reis, Sorghum, Hirse, Teff. Bezogen in Ost- und Westafrika.
- Tee
- Orthodox und CTC aus Kenia, Ruanda, Uganda und Malawi.
- Kakao
- Aus Ghana, Côte d'Ivoire, Uganda und Kamerun. Klassifiziert nach Branchenstandards mit Fermentations- und Feuchtigkeitsspezifikationen.
- Trockenfisch und tierische Erzeugnisse
- Trockenfisch, Honig, Bienenwachs, Häute und Felle aus Seen- und Küstenregionen in Ost- und Westafrika.
Diese Liste bildet die aktuelle Aktivität auf der Plattform ab. Neue Waren kommen hinzu, sobald in unseren aktiven Märkten geprüftes Angebot verfügbar wird.
Wie Qualität geprüft wird
Handelsklassen sind in jeden Ablauf eingebaut.
Qualitätsspezifikationen beruhen auf veröffentlichten internationalen und regionalen Standards: ICO für Kaffee, UNECE für Frischware, Codex Alimentarius für Lebensmittelsicherheit und die ostafrikanischen Normen (EAS) für den regionalen Handel. Jeder Vertrag erzeugt eine warenspezifische Qualitätsspezifikation mit definierten Parametern, Toleranzen und Abschlagsstaffeln bei Abweichungen.
Vorversandmuster können über die Plattform versandt und freigegeben werden. Bei der Prüfung der Gesamtladung werden die Ergebnisse mit dem freigegebenen Muster und der vereinbarten Spezifikation verglichen. Abweichungen werden dokumentiert, Abschläge berechnet und Streitfälle in einem strukturierten Verfahren geklärt.
Stufen der Lieferkette
Vom Betrieb bis zum Ausfuhrort wird jede Stufe erfasst.
- 01
Auf Betriebsebene
Erfassung der Erzeuger, Anbauplanung anhand von Nachfragesignalen, Bewertung vor der Ernte durch die zugewiesenen Prüfer.
- 02
Sammlung und Bündelung
Unternehmer koordinieren die Sammlung über ihre registrierten Erzeugernetzwerke. Klassifizierung an den Sammelstellen nach der Qualitätsspezifikation des Vertrags.
- 03
Verarbeitung
Für Waren, die verarbeitet werden müssen — Mahlen, Trocknen, Extrahieren, Sortieren — führen die Verarbeiter auf der Plattform geprüfte Kapazitätsprofile mit Zertifizierungen und Durchsatzdaten.
- 04
Lagerung
Eingangsprüfung im Lager, Ausstellung eines digitalen Lagerscheins, Zustandsüberwachung. Die Lagerscheine dienen als Sicherheit für die Handelsfinanzierung.
- 05
Export
Abschließende Prüfung vor dem Versand, pflanzengesundheitliche Zertifizierung (angebunden an die nationalen Landwirtschaftsministerien), Zollunterlagen und Verfolgung des Konnossements bis zum Löschhafen.
Saisonale Marktkenntnis
Produktionskalender, Ernteprognosen und regulatorische Neuerungen nach Land und Ware.
Die Plattform veröffentlicht Saisonkalender für jede aktive Kombination aus Ware und Land — wann die Ernte beginnt, wann die exportfähigen Mengen ihren Höhepunkt erreichen, wann die Qualität am besten ist. Wetterwarnungen und regulatorische Änderungen (Ausfuhrbeschränkungen, neue Zertifizierungsanforderungen, überarbeitete Handelsklassen) werden laufend veröffentlicht.
Diese Informationen stammen aus Ministeriumspartnerschaften und Netzwerken vor Ort. Sie stützen sowohl die zeitliche Planung der Käufer als auch die Bündelungsplanung der Lieferanten.